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HR2K

HR2K

2K-Hybrid-Reaktivabdichtung

  • 2-komponentige, hochergiebige Hybridabdichtung
  • zur schnellen Abdichtung im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau
  • Flächen-, Sockel-, Horizontalabdichtung sowie Haftbrücke in einem Material
  • geprüft gemäß den Regeln PG-FPD, PG-MDS und in Anlehnung der DIN EN 15814
  • universell auf allen tragfähigen Untergründen einsetzbar
  • hoch rissüberbrückend (> 2 mm)
  • lösemittelfrei
  • bitumenfrei
  • Radonschutz
  • sehr emissionsarm (EC1 Plus) und somit innenraumgeeignet
  • praktisches Portionsgebinde zur flexiblen Teilmengenentnahme (2 x 13 kg)
  • Farbton: grau
  • Durchtrocknung: ca. 16 Stunden
  • Verbrauch: je nach Anwendung
Anwendungsbereiche
  • zur schnellen Abdichtung im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau
  • Flächen-, Sockel-, Horizontalabdichtung sowie Haftbrücke in einem Material
  • besonders geeignet für die flächige Abdichtung von Kellern und Sockeln auf termingebundenen Baustellen unter Zeitdruck
  • für die schnelle Abdichtung von Wänden und Bodenplatten sowie als Kellerabdichtung in Anlehnung an die DIN 18533
  • zum Abdichten von Behältern und Becken in massiver Bauweise gemäß DIN 18535 im Innen- und Außenbereich in der Wassereinwirkungsklasse W2-B bis zu 10 m Wassertiefe, Rissklasse R0-B und R1-B, Standort S1-B und S2-B
  • als Abdichtung des Wand / Sohleanschlussbereichs
  • zum vertikalen und horizontalen Abdichten von Bauwerken und Bauteilen im erdberührten Bereich gemäß allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis
  • für die Sanierung von alten Bitumenabdichtungen ohne Zwischengrundierung
  • Bodenplattenabdichtung unter Estrich
  • Abdichtungsarbeiten in Innenräumen, da staub- und sehr emissionsarm
  • als Bauteilabdichtung unter Fliesen und Platten
  • Abdichten niveaugleicher Schwellen, Türen und Fensterelemente in Verbindung mit geeignetem Dichtband gem. FPD Richtlinie (bei erhöhter Rissbreitenänderung > RÜ3-E empfehlen wir den Einsatz der quick-mix FKD Flüssigkunststoff-Detailabdichtung)
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Farbe: grau
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ≥ 2207
Zugfestigkeit: ca. 2,2 N/mm²
Rissüberbrückungsklasse: RÜ3-E abP gemäß PG-FDP, RÜ2-E abP gemäß PG-MDS, RÜ1-E gemäß DIN 18533
Reißdehnung: ca. 80 %
Kältebruch (25 mm Dorn): < 0 °C
Dichtigkeit: 3 bar Prüfdruck (Dauer: 28 Tage)
Regenfestigkeit: nach ca. 2 Stunden
Belastbarkeit: nach ca. 16 Stunden
PRODUKTVARIANTEN
ArtikelnummerArtikelGTIN/EAN 4004637Gebindegröße
12722 HR2K - 12722 8 26 kg/Kombigebinde (Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeutel / Pulverkomponente: 2 x 6,5 kg Papiersack)
12723 HR2K - 12723 5 13 kg/Eimer
Produktmerkmale

Eigenschaften

  • geprüft gemäß den Regeln PG-FPD, PG-MDS und in Anlehnung der DIN EN 15814
  • universell auf allen tragfähigen Untergründen einsetzbar
  • hoch rissüberbrückend (> 2 mm)
  • lösemittelfrei
  • bitumenfrei
  • Radonschutz
  • sehr emissionsarm (EC1 Plus) und somit innenraumgeeignet
  • praktisches Portionsgebinde zur flexiblen Teilmengenentnahme (2 x 13 kg)
  • Farbton: grau
  • Durchtrocknung: ca. 16 Stunden
  • umweltverträglich
  • alterungsbeständig
  • witterungs- und UV-beständig
  • frost- und tausalzbeständig
  • flexibel
  • regenfest nach ca. 2 Stunden
  • druckwasserbelastbar, anfüllbar nach ca. 16 h
  • schnell überarbeitbar / überputzbar / überstreichbar mit Siloxan- und Acrylatfarben
  • innenraumgeeignet

Normen und Richtlinien

  • entspricht und übertrifft die Anforderungen der DIN 18533, Abschnitt 10, Tabelle 5 (MDS)
  • Allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis für den Bereich Bauwerksabdichtung
  • Prüfbericht zur Radondichtigkeit
  • güteüberwacht

Zusammensetzung

  • Bindemittelbasis: Polymerdispersion
  • zementäre Pulverkomponente
  • Additive

Lieferform

  • 26 kg/Kombigebinde (Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeutel / Pulverkomponente: 2 x 6,5 kg Papiersack)
  • 13 kg/Eimer
Verarbeitung

Untergrund

Allgemein

  • Mauerwerk gemäß DIN EN 1996 wie z. B. aus Ziegel, Hohlblöcken und Vollsteinen/-blöcken aus Leichtbeton und Beton, Hüttensteine, Kalksandsteine, Prorenbetonsteine, Schalungssteinen aus Beton, Mischmauerwerk.
  • Beton/Stahlbeton gemäß EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2
  • Putze der Kategorie CS III oder CS IV gemäß DIN EN 998-1
  • vorhandene Anstriche und Beschichtungen auf Bitumenbasis auf mineralischem Untergrund sowie auf vorhandenen alten, mineralischen Dichtungsschlämmen
  • Zementestriche
  • alte, festhaftende Fliesenbeläge

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss frostfrei, oberflächentrocken, tragfähig, sauber, und frei von Verunreinigungen und Trennschichten aller Art (z. B. Farbanstriche, Schalöle) sein.
  • Der Untergrund muss oberflächentrocken sein.
  • Putze müssen erhärtet sein.
  • Beton muss mindestens 3 Monate alt sein gemäß DIN 18535 – Abdichten von Behältern und Becken in massiver Bauweise.

Vorbereitung

  • Lose Teile, Staub und haftmindernde Verunreinigungen entfernen.
  • quick-mix Grundierung BGR als Voranstrich auf saugfähige, mineralische Untergründe applizieren.
  • Alte, festhaftende Bitumenabdichtungen können nach dem Reinigen ohne weitere Grundierung überarbeitet werden.
  • An allen Innenecken und Wand/Bodenanschlüssen sind Hohlkehlen mit einem geeigneten Mörtel, z. B. quick-mix SAN-S Sperrputz oder akurit UNI-SD Universal Sockel-Dicht, im Radius von 40 bis 60 mm auszuführen.
  • Kanten sind zu brechen und Hohlkehlen sind mit einem geeigneten Mörtel, z. B. quick-mix SAN-S Sperrputz oder akurit UNI-SD Universal Sockel-Dicht, im Radius von 40 bis 60 mm auszuführen.
  • Bei unverputztem Mauerwerk sind Fugen > 5 mm vorab mit einem geeignetem Mörtel (z. B. quick-mix LM 5/21) zu schließen.
  • Offene Fugen ≤ 5 mm sowie Oberflächenprofilierungen bzw. Unebenheiten von Steinen (z. B. Putzrillen bei Ziegeln oder Schwerbetonsteinen) sind ebenfalls zu schließen. Dieses kann entweder durch Verputzen oder Auftrag einer Kratzspachtelung mit quick-mix Reaktivabdichtung erfolgen.
  • Bei Betonflächen können besonders bei intensiver Sonneneinstrahlung Blasen in der Abdichtungsschicht auftreten. Diese Blasenbildung kann weitestgehend durch eine vorgezogene Kratzspachtelung verhindert werden. Die Kante der Betonsohle ist zu fasen.
  • Für druckbelastete Flächen sowie für Klinkeraufstandsflächen empfehlen wir die quick-mix ADR ALLES DICHT 2K Reaktivabdichtung. Für die Anwendung als abschließende Nutzschicht ist die HR2K nicht geeignet. In diesem Anwendungsfall muss eine zusätzliche Beschichtung aufgebracht werden.
  • Alte, festliegende Fliesenbeläge müssen sauber und entfettet sein. ein Anschleifen der Oberfläche erhöht die Haftung.

Verarbeitung

Temperatur

  • Verarbeitbar bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen von +5 °C bis +25 °C.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • quick-mix HR2K wird in einer innovativen und ressourcenschonenden Verpackung geliefert. Bei der Verarbeitung wird zuerst der Pulversack (Papiersack) dem Kombigebinde entnommen. Danach wird die Flüssigkomponente im Eimer mit einem Cuttermesser aufgeschnitten und im Anmischbehälter entleert. Im Anschluss ist die Pulverkomponente unter rühren mit einem leistungsfähigen Rührgerät (min. 600 UpM) dazuzugeben. Die Mischdauer beträgt mindestens 2 Minuten. Keine weiteren Flüssigkeiten (z. B. Wasser) zugeben. Bei Teilentnahmen sind die Mengen abzuwiegen. Das Mischungsverhältnis ist 1:1 in Gewichtsteilen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Die Verarbeitung der quick-mix HR2K als Flächenabdichtung erfolgt mind. zweilagig. Der Auftrag kann im Streich-, Spachtel-, Roll- oder Spritzverfahren erfolgen. Hierbei ist auf eine gleichmäßige Applikation der Abdichtungsmasse zu achten. Kellenschläge in der Materialoberfläche sind zu vermeiden. Die maximale Schichtdicke beträgt pro Arbeitsgang 6 mm. In besonders beanspruchten Bereichen ist zusätzlich die Einarbeitung einer Verstärkungseinlage (GF Armierungsgewebe fein) erforderlich. Bei Bodenfeuchte und nicht drückendem Wasser sowie im Sockelbereich kann der Auftrag der Abdichtungen frisch in frisch erfolgen. Gegen von außen drückendes Wasser, mäßige Einwirkung und bei nicht drückendem Wasser auf erdüberschütteten Decken wird in die erste Lage die Verstärkungseinlage GF Armierungsgewebe fein eingearbeitet. Die zweite Abdichtungslage erfolgt, wenn die erste Abdichtungslage nicht mehr beschädigt wird.
  • Die quick-mix HR2K kann als Bodenplattenabdichtung unter Estrichen eingesetzt werden. Die Schichtstärken beziehen sich auf PMBC-Angaben der DIN 18533. Bei der Wassereinwirkungsklasse W1-E beträgt die Schichtstärke 3,0 mm zweilagig ohne Gewebeeinlage. Bei W2.1-E 4,0 mm zweilagig mit Gewebeeinlage. Diese Ausführung muss vorab mit dem Bauherren vertraglich vereinbart werden.
  • Die Abdichtungsschicht muss mindestens 10 cm über die gefaste Stirnfläche der Bodenplatte / des Fundaments heruntergeführt werden. Ein fachgerechter Anschluss an eine vorhandene Horizontalsperre ist auszuführen. An aufgehendem Mauerwerk und Eckbereichen sind Hohlkehlen anzulegen.

Verarbeitbare Zeit

  • Das angemischte Produkt ist ca. 30 Minuten verarbeitbar.
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 60% relative Luftfeuchtigkeit.

Trocknung / Erhärtung

  • Vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen (Frost, Regen etc.) schützen.
  • Bis zur ausreichenden Durchhärtung vor mechanischer Beanspruchung schützen.
  • Erfolgt der Schutz durch geeignete Perimeterdämmplatten, erfolgt die Verklebung je nach Wassereinwirkungsklasse im Punkt-Wulst-Verfahren oder vollflächig mit quick-mix HR2K oder quick-mix ÖKOTAN BKP Bitumen-Kleber.
  • Schutzplatten können nach ca. 3 – 4 Stunden geklebt werden. Anfüllbar nach ca. 16 Stunden (+20 °C / 60 % relative Luftfeuchtigkeit).

Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit

  • Die Abdichtung ist vor Beschädigungen durch Schutz- oder Nutzschichten gemäß DIN 4095 oder DIN 18533 / DIN 18535 zu schützen.
  • Zum Verputzen der quick-mix HR2K wird frühestens 1 Tag nach dem HR2K-Auftrag, die akurit MH grau Universal Haftbrücke als Kammspachtelung mit einer 6 mm V-Zahnung aufgezogen. Nach einer Trocknungszeit von mindestens 1 Tag kann der akurit SLP Sockelleichtputz oder akurit ZMP Zementputz aufgetragen werden. Üblicherweise wird zweilagig geputzt. Die erste Putzlage wird in einer mittleren Auftragsstärke von 10 mm aufgebracht.
  • Die Oberfläche ist dann lot- und fluchtrecht zuzuziehen und kräftig aufzurauen. Je nach Witterung und Temperatur folgt die zweite Lage frühestens nach ca. 2 Tagen (weißtrocken). Die Gesamtauftragsstärke beträgt außen 15 – 20 mm und in einer Lage 10 – 15 mm. Nach dem Durchtrocknen der letzten Lage kann im Anschluss eine Farbbeschichtung mit akurit FDI Dispersionsfinish erfolgen.
  • Direkter Farbanstrich auf quick-mix Reaktivabdichtung: Nach Abtrocknung der quick-mix Reaktivabdichtung kann eine Farbbeschichtung mit akurit FDI Dispersionsfinish erfolgen.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Zum Verfüllen der Baugrube nur lehmfreies Füllmaterial verwenden, da durch Nachverdichten und Quellen bindiger Böden die Gefahr von unzulässigen Schubkräften auftreten kann. Geröll und Bauschutt nicht zum Hinterfüllen der Baugrube verwenden. Punktförmige Belastung der Abdichtung ist zu vermeiden.
  • Die "Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit flexiblen Dichtungsschlämmen ist zu beachten.
  • Ein Hinterlaufen der frischen Abdichtung führt zu Schäden wie Auswaschungen oder Blasenbildung und muss daher durch geeignete Maßnahmen verhindert werden.
  • quick-mix HR2K zählt zur neuen Produktgattung der flexiblen, polymervergüteten Dickbeschichtungen (FPD). Da die Normung diese Stoffe erst zukünftig erfassen wird, sind FPD's noch nicht in der aktuellen Fassung der Abdichtungsnorm enthalten. Die Ausführung der Abdichtungsarbeiten ist daher gemäß der VOB Teil C mit dem Bauherrn gesondert zu vereinbaren. Einen Vordruck finden Sie ebenfalls unter www.quick-mix.de.