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IB 20

IB 20

Industrieboden

  • fließfähige Ausgleichsmasse für funktionale, hoch belastbare Flächen
  • für hoch widerstandsfähige Nutzschichten auf Estrichen, Betonuntergründen und fest haftenden keramischen Belägen
  • geeigneter Oberbelag im quick mix IB Stahl System
  • zur Verwendung auf Betonuntergünden mit Betonkernaktivierung/-temperierung und auf beheizten Estrichen geeignet
  • als mechanisch hoch belastbare Ausgleichsmasse unter keramischen Belägen
  • für Flächen mit Gefällesituation
  • im Innen- und Außenbereich, jedoch nicht im Dauernassbereich
  • extrem spannungsarm durch die innovative SAFETEC®-Technologie
  • voll belastbar nach 48 Stunden
  • für Schichtdicken von 5 – 20 mm
  • für Schichtdicken bis 50 mm bei entsprechend schnellem Einbau
  • für die maschinelle Verarbeitung optimiert
  • Verbrauch: ca. 1,6 kg/m² pro mm Schichtdicke
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Anwendungsbereiche
  • für hoch widerstandsfähige Nutzschichten auf Estrichen, Betonuntergründen und fest haftenden keramischen Belägen
  • geeigneter Oberbelag im quick mix IB Stahl System
  • zur Verwendung auf Betonuntergünden mit Betonkernaktivierung/-temperierung und auf beheizten Estrichen geeignet
  • als mechanisch hoch belastbare Ausgleichsmasse unter keramischen Belägen
  • für Flächen mit Gefällesituation
  • im Innen- und Außenbereich, jedoch nicht im Dauernassbereich
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Produkttyp: CT-C40-F10
Körnung: 0 – 1 mm
Wasserbedarf: ca. 4,2 l/Sack
Verarbeitungstemperatur: +10 °C bis +30 °C
Schichtstärke: 5 – 20 mm im Verbund
Brandverhalten: A1
Druckfestigkeit (nach 24 Stunden): ≥ 20 N/mm²
Druckfestigkeit (nach 28 Tagen): ≥ 40 N/mm²
Biegezugfestigkeit: ≥ 10 N/mm²
Begehbarkeit: nach ca. 6 Stunden
Belastbarkeit: nach ca. 48 Stunden
PRODUKTVARIANTEN
ArtikelnummerArtikelGTIN/EAN 4004637Gebindegröße
77813 IB 20 - 77813 0 25 kg/Sack
Produktmerkmale

Eigenschaften

  • extrem spannungsarm durch die innovative SAFETEC®-Technologie
  • voll belastbar nach 48 Stunden
  • für Schichtdicken von 5 – 20 mm
  • für Schichtdicken bis 50 mm bei entsprechend schnellem Einbau
  • für die maschinelle Verarbeitung optimiert
  • pumpfähig
  • nach ca. 6 Stunden begehbar
  • hoch belastbar
  • direkt nutzbar
  • extrem spannungsarm
  • hoch widerstandsfähig
  • hoch fließfähig
  • hoch temperaturbeständig
  • frost- und tausalzbeständig
  • Rutschhemmung R10
  • mineralisch
  • voll belastbar nach 48 Stunden

Normen und Richtlinien

  • sehr emissionsarm EC 1PLUS gemäß GEV-EMICODE

Zusammensetzung

  • Zement gemäß DIN EN 197-1
  • quarzitische Zuschläge gemäß DIN EN 13139

Lieferform

  • 25 kg/Sack
Verarbeitung

Untergrund

Allgemein

  • Zementestriche, beheizt und unbeheizt
  • Gussasphalt (in Abstimmung mit der strasser Anwendungstechnik)
  • Beton, beheizt und unbeheizt
  • fest haftende keramische Beläge
  • quick-mix IB Stahl System als neu erstellter Untergrund, bestehend aus den quick-mix IB-SDF Stahldrahtfasern und dem quick-mix IB-HIM Hochleistungsinfiltriermörtel, bereits einen Tag nach der Infiltration

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss fest, tragfähig, sauber, trocken und frei von Staub, Schwindungen, Hohllagen, Rissen und trennenden Substanzen, wie Wachs, Öl oder Fett sein. Sinterschichten, Bitumen- und abgenutzte Oberflächen (Reifenabrieb) sowie alle anderen nicht tragfähigen Untergründe sind durch Fräsen, Kugelstrahlen, Sandstrahlen o. Ä. vorzubereiten (Mindesthaftzugfestigkeit 1,5 N/mm², Mindestdruckfestigkeit 25 N/mm²).
  • Die Restfeuchte von mineralischen Untergründen muss zum Zeitpunkt der Belegung ≤ 4,0 CM-% betragen.
  • Betonuntergründe müssen zum Zeitpunkt der Belegung ein Mindestalter von 6 Monaten erreicht haben.

Vorbereitung

  • Tiefe Ausbrüche und Fehlstellen im Untergrund sind vorab, z. B. mit strasser BASE ZFE-S Zementfeinestrich schnell zu egalisieren.
  • Bei mechanisch hoch belasteten Bereichen empfehlen wir Ausbrüche und Fehlstellen mit einem Reaktionsharzmörtel, bestehend aus den Produkten strasser PRIM EG Epoxidharzgrundierung und strasser PLUS GQS Grober Quarzsand, in einem Mischungsverhältnis von 1:8 in Gewichtsanteilen, zu egalisieren.
  • Risse im Untergrund müssen fachgerecht instandgesetzt werden.
  • Der Untergrund muss porenschließend mit strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich im zweimaligem Auftrag grundiert werden, um das Saugverhalten zu regulieren. Der erste Auftrag strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich ist mit bis zu 10% klarem Wasser (bei Verwendung im quick mix IB Stahl System mit bis zu 20% klarem Wasser) in Trinkwasserqualität zu verdünnen. Der zweite Auftrag strasser PRIM ESA Epoxidschutzanstrich ist mit strasser PLUS GQS Grober Quarzsand vollflächig im Überschuss abzustreuen.
  • Bereits im Untergrund vorhandene Dehnungs-, Bewegungs-, Gebäudetrenn- oder Anschlussfugen sind an gleicher Anordnung durch den gesamten Querschnitt des Systems zu übernehmen.
  • An sämtlichen aufgehenden Bauteilen, wie z. B. Wandanschlüssen, muss der strasser PLUS RDS Randdämmstreifen so angebracht werden, dass ein Unterlaufen ausgeschlossen ist.

Verarbeitung

Temperatur

  • Nicht verarbeiten und aushärten lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +10°C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30°C, direkter Sonneneinstrahlung, stark aufgewärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Bei der händischen Verarbeitung die erforderliche Wassermenge in ein sauberes Gefäß mit einem Volumen von mindestens 30 l einfüllen und das Material gleichmäßig hinzugeben.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk (z. B. Collomix mit DLX-Rührer) homogen und knollenfrei anmischen, ca. 3 Minuten reifen lassen und nochmals aufrühren.
  • Die erforderliche Wassermenge ist genau und gleichmäßig einzuhalten. Abweichungen oder Schwankungen können zu optischen Beeinträchtigungen oder Minderung der Produkteigenschaften führen. Es ist sauberes Leitungswasser in Trinkwasserqualität zu verwenden.
  • Bei Flächen > 80 m² oder einem einzubauenden Trockenmörtelgewicht von > 750 kg empfehlen wir den Einbau mit einer kontinuierlichen Mischpumpe (z. B. m-tec duo mix 2000). Die Förderleistung muss min. 40 L/min Frischmörtel betragen.
  • Weitere Hinweise zur Verwendung von Misch- und Fördertechniken entnehmen Sie bitte unserem Maschinenleitfaden auf unserer Website unter www.strasser-systeme.de
  • Zur Einstellung des notwendigen Wasserbedarfs bei der maschinellen Verarbeitung ist das Fließmaß zu bestimmen. Das zu prüfende Material ist am Schlauchende der Fördertechnik zu entnehmen, in den Fließring des strasser Fließmaß einzufüllen und direkt anzuheben. Das Fließmaß muss einen Durchmesser von 28-32 cm haben. Das zu Beginn der Einbauarbeiten festgelegte Fließmaß muss während des gesamten Einbauprozesses konstant beibehalten werden.
  • In einer Gefällesituation (max. 3% Gefälle) ist der Wasserbedarf auf bis zu 3,8 l zu reduzieren.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Ausgleichsmasse gleichmäßig auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und mittels höhenverstellbaren Rakel auf die gewünschte Schichtstärke abziehen.
  • Die Schichtstärke ist der zu erwartenden Last anzupassen. Bei Staplerverkehr ist eine Mindestschichtstärke von 8 mm einzuplanen.
  • In einer Gefällesituation (max. 3% Gefälle) ist die Schichtstärke bis max. 8 mm gleichmäßig einzuhalten.

Verarbeitbare Zeit

  • ca. 40 Minuten
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 65% relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt und weiter verarbeitet werden.

Trocknung / Erhärtung

  • Vor zu schnellem Wasserentzug durch Sonne, Wind oder Zugluft schützen.

  • Bei der Verwendung auf Fußbodenheizungen ist das Belegereifheizen entsprechend des strasser Aufheizprotokolls durchzuführen.

Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit

  • Zur Minimierung der Aufnahme von flüssigen Medien, als Schutz vor Fleckenbildung und zur Erhöhung der Beständigkeit gegen chemische Angriffe empfehlen wir eine für den Anwendungsfall geeignete Versiegelung, z. B. hahne HADALAN® Topcoat M 12P. Die Vorgaben des jeweiligen Herstellers zur Anwendung und Verarbeitung der Versiegelung sind zu beachten.
  • Probeflächen als Nachweis der Eignung sind anzulegen.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Aufgrund der mineralischen Zuschläge und der handwerklichen Ausführung kann ein unregelmäßiges optisches Erscheinungsbild in der Oberfläche nicht ausgeschlossen werden.
  • Optimale Fließeigenschaften werden bei Temperaturen > 10°C erzielt. Bei tieferen Temperaturen ist das Fließverhalten reduziert. In diesem Fall kein zusätzliches Anmachwasser dazugeben.
  • Wenn auf eine einheitliche Farbgestaltung Wert gelegt wird, nur Trockenmörtel derselben Charge / Herstelldatum verwenden.
  • Ein unterschiedliches Saugverhalten im Untergrund kann zu Poren und Lunker (Pinholes) in der Verlaufsmasse führen.
  • Krakelee-Risse in der erstellten Fläche stellen keinen Mangel dar.