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HR2K

HR2K

2K-Hybrid-Reaktivabdichtung

  • 2-komponentige, hochergiebige Hybridabdichtung
  • Bauwerksabdichtung erdberührter Bauteile
  • Sanierung alter Bitumenabdichtungen
  • Sockelabdichtung
  • Abdichtung des Wand-Sohl-Anschlusses
  • Streifenabdichtung von Bauwerksfugen
  • Abdichtung niveaugleicher Schwellen, Türen und Fensterelemente
  • Fußpunktabdichtung der Vormauerschale
  • Bodenplattenabdichtung
  • Horizontale Abdichtung unter Wandaufstandsflächen
  • geprüft als flexible, polymermodifizierte Dickbeschichtung (abP FPD)
  • geprüft als flexible mineralische Dichtungsschlämme (abP MDS)
  • geprüft in Anlehnung an DIN EN 15814 (PMBC)
  • sehr Emmisionsarm (GEV-EMICODE EC1Plus und franz. VOC-Verordnung A+)
  • Radonschutz
  • für Abdichtungen unter Zeitdruck (nach 16 Stunden belastbar)
  • Verbrauch: je nach Anwendung
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Anwendungsbereiche
  • Bauwerksabdichtung erdberührter Bauteile
  • Sanierung alter Bitumenabdichtungen
  • Sockelabdichtung
  • Abdichtung des Wand-Sohl-Anschlusses
  • Streifenabdichtung von Bauwerksfugen
  • Abdichtung niveaugleicher Schwellen, Türen und Fensterelemente
  • Fußpunktabdichtung der Vormauerschale
  • Bodenplattenabdichtung
  • Horizontale Abdichtung unter Wandaufstandsflächen
  • Verklebung von Dämmplatten
  • Abdichtung von Behältern und Becken gemäß DIN 18535
  • Karbonatisierungsbremse auf Beton (zum Schutz des Fundaments)
TECHNISCHE INFORMATIONEN
Farbe: grau
Verarbeitungstemperatur: +5 °C bis +25 °C
Verarbeitbare Zeit: ca. 30 Minuten
Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ: ≥ 2207
Zugfestigkeit: ca. 2,2 N/mm²
Rissüberbrückungsklasse: RÜ3-E
Reißdehnung: ca. 80 %
Kältebruch (25 mm Dorn): < 0 °C
Dichtigkeit: 3 bar / 28 Tage
Regenfestigkeit: nach ca. 2 Stunden
Belastbarkeit: nach ca. 16 Stunden
PRODUKTVARIANTEN
ArtikelnummerArtikelabkürzungGTIN/EAN 4004637Gebindegröße
12722 HR2K - 12722 8 26 kg/Kombigebinde (Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeutel / Pulverkomponente: 2 x 6,5 kg Papiersack)
Produktmerkmale

Anwendungen

  • Bauwerksabdichtung erdberührter Bauteile
  • Sanierung alter Bitumenabdichtungen
  • Sockelabdichtung
  • Abdichtung des Wand-Sohl-Anschlusses
  • Streifenabdichtung von Bauwerksfugen
  • Abdichtung niveaugleicher Schwellen, Türen und Fensterelemente
  • Fußpunktabdichtung der Vormauerschale
  • Bodenplattenabdichtung
  • Horizontale Abdichtung unter Wandaufstandsflächen
  • Verklebung von Dämmplatten
  • Abdichtung von Behältern und Becken gemäß DIN 18535
  • Karbonatisierungsbremse auf Beton (zum Schutz des Fundaments)

Eigenschaften

  • geprüft als flexible, polymermodifizierte Dickbeschichtung (abP FPD)
  • geprüft als flexible mineralische Dichtungsschlämme (abP MDS)
  • geprüft in Anlehnung an DIN EN 15814 (PMBC)
  • sehr Emmisionsarm (GEV-EMICODE EC1Plus und franz. VOC-Verordnung A+)
  • Radonschutz
  • für Abdichtungen unter Zeitdruck (nach 16 Stunden belastbar)
  • hoch rissüberbrückend
  • kälteflexibel
  • UV-beständig
  • extrem druckstabil
  • frost- und tausalzbeständig
  • spachtel-, streich- und spritzfähig
  • sehr emissionarm
  • lösemittelfrei
  • bitumenfrei
  • überputzbar
  • überstreichbar

Zusammensetzung

  • Bindemittelbasis: Polymerdispersion
  • zementäre Pulverkomponente
  • Additive

Lieferform

  • 26 kg/Kombigebinde (Flüssigkomponente: 2 x 6,5 kg Schlauchbeutel / Pulverkomponente: 2 x 6,5 kg Papiersack)
Verarbeitung

Untergrund

Geeignete Untergründe

  • Mauerwerk gemäß DIN EN 1996 wie z. B. aus Ziegel, Hohlblöcken und Vollsteinen/-blöcken aus Leichtbeton und Beton, Hüttensteine, Kalksandsteine, Prorenbetonsteine, Schalungssteinen aus Beton, Mischmauerwerk.
  • Beton/Stahlbeton gemäß EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2
  • Putze der Kategorie CS III oder CS IV gemäß DIN EN 998-1
  • Vorhandene Anstriche und Beschichtungen auf Bitumenbasis
  • Zementestriche
  • alte, festhaftende Fliesenbeläge

Beschaffenheit / Prüfungen

  • Der Untergrund muss frostfrei, oberflächentrocken, tragfähig, sauber, und frei von Verunreinigungen und Trennschichten aller Art (z. B. Farbanstriche, Schalöle) sein.
  • Der Untergrund muss oberflächentrocken sein.
  • Putze müssen erhärtet sein.
  • Beton muss mindestens 3 Monate alt sein gemäß DIN 18535 - Abdichten von Behältern und Becken in massiver Bauweise.
  • Teerhaltige Untergründe sind nicht geeignet und müssen vollständig entfernt werden

Vorbereitung

  • Sinterschichten oder festsitzende Verunreinigungen sind mechanisch zu entfernen (Diamantschleifen).
  • An den abzudichtenden Flächen sind Außenecken zu fasen und Innenecken mit einer Dichtkehle oder einem Dichtband (entsprechend dem Regelwerk) zu versehen.
  • Bei Mauerwerk nach DIN 1053 müssen Stoßfugen von mehr als 5 mm Breite, z. B. bei nicht „knirsch" verlegten Mauersteinen, außenseitig mit Mörtel verschlossen werden.
  • Vertiefungen größer 5 mm, wie beispielsweise Mörteltaschen oder Ausbrüche, sind z. B. mit LM 5/21 Leichtmauermörtel / K01 Mauer- und Putzmörtel / MHK-S Mineralischer Hohlkehlmörtel schnell vorab zu schließen.
  • Bei Mauerwerk aus haufwerksporigen Leicht- oder Betonsteinen sind besondere Maßnahmen zum Schließen der Poren erforderlich (z. B. Kratzspachtelung mit quick-mix HR2K). Die Spachtelung muss vor dem nächsten Arbeitsgang ca. 2 h getrocknet/abgebunden sein.
  • Beton ist ebenfalls zu prüfen. Vorhandene Fehlstellen und Schalungsgrate müssen wie beim Mauerwerk beseitigt werden.
  • Poren, offen oder verdeckt, können z. B. bei Sonneneinstrahlung zur Blasenbildung in der frischen Beschichtung führen. Um das Risiko der Blasenbildung zu minimieren, sollte eine Kratzspachtelung mit quick-mix HR2K erfolgen. Die Spachtelung muss vor dem nächsten Arbeitsgang ca. 2 h getrocknet/abgebunden sein.
  • Vor dem Auftragen von quick-mix HR2K ist die abzudichtende Fläche gründlich zu reinigen (z. B. durch Absaugen) und mit quick-mix BGR Grundierung zu grundieren.
  • Vorhandene Anstriche und Beschichtungen auf Bitumenbasis reinigen (z. B. mit Hochdruckreiniger) und nach Trocknung eine Kratzspachtelung mit quick-mix HR2K aufbringen.
  • EPS- und XPS-Platten sind vorab mit einem geeigneten Armierungsmörtel (z. B. akurit SK grau) und Gewebeeinlage zu versehen.
  • In Übergangsbereichen zwischen Bauwerk und Einbauelementen wie Fenstern oder Türen sind diese grob anzuschleifen, anschließend erfolgt der Auftrag von quick-mix UHV Universal-Haftvermittler.

Verarbeitung

Temperatur

  • Verarbeitbar bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen von +5 °C bis +25 °C.

Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten

  • Komp. A (Flüssigkeit) im Mischgefäß vorlegen und Komp. B (Pulver) dazugeben.
  • Mit geeignetem Rührer (z. B. Collomix DLX-Rührer) für mindestens 2 Minuten homogen vermischen.

Auftragen / Verarbeiten

  • Die quick-mix HR2K ist sowohl spachtel-, streich- und spritzfähig.
  • Die Verarbeitung erfolgt mindestens zweilagig.
  • Das Auftragen der zweiten Schicht kann, abhängig vom Lastfall, entweder frisch-in-frisch oder dann erfolgen, wenn die erste Abdichtungslage mit dem Auftrag der zweiten Abdichtungslage nicht mehr beschädigt wird.
  • Die Masse mit geeignetem Werkzeug (z. B. Schichtdickenkelle) auf den vorbereiteten Untergrund auftragen. Entstandene Rillen oder Unebenheiten sind zu schließen bzw. zu glätten.
  • Bei Verwendung der Verstärkungseinlage wird diese in die frische erste Abdichtungsschicht eingebettet.

Verarbeitbare Zeit

  • Das angemischte Produkt ist ca. 30 Minuten verarbeitbar.
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 60% relative Luftfeuchtigkeit.

Trocknung / Erhärtung

  • Nach ca. 2 Stunden kann die Überarbeitung erfolgen.
  • Nach ca. 3 Stunden ist die Abdichtung regenfest.
  • Nach ca. 16 Stunden ist die Abdichtung belastbar und anfüllbar.
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20°C und 60 % relative Luftfeuchtigkeit.

Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit

  • Die Abdichtung ist vor Beschädigungen durch Schutz- oder Nutzschichten gemäß DIN 4095 oder DIN 18533 / DIN 18535 zu schützen.
  • Zum Verputzen der quick-mix HR2K wird frühestens 1 Tag nach dem HR2K-Auftrag, die akurit MH grau Universal Haftbrücke als Kammspachtelung mit einer 6 mm V-Zahnung aufgezogen. Nach einer Trocknungszeit von mindestens 1 Tag kann der akurit SLP Sockelleichtputz oder akurit ZMP Zementputz aufgetragen werden. Üblicherweise wird zweilagig geputzt. Die erste Putzlage wird in einer mittleren Auftragsstärke von 10 mm aufgebracht.
  • Die Oberfläche ist dann lot- und fluchtrecht zuzuziehen und kräftig aufzurauen. Je nach Witterung und Temperatur folgt die zweite Lage frühestens nach ca. 2 Tagen (weißtrocken). Die Gesamtauftragsstärke beträgt außen 15 – 20 mm und in einer Lage 10 – 15 mm. Nach dem Durchtrocknen der letzten Lage kann im Anschluss eine Farbbeschichtung mit akurit FDI Dispersionsfinish erfolgen.
  • Direkter Farbanstrich auf quick-mix Reaktivabdichtung: Nach Abtrocknung der quick-mix Reaktivabdichtung kann eine Farbbeschichtung mit akurit FDI Dispersionsfinish erfolgen.

Werkzeugreinigung

  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Hinweise

  • Bei Sonneneinstrahlung, erhöhter Temperatur und Windbewegung ist mit frühzeitiger Hautbildung zu rechnen. Vorkehrungen zur Abschattung werden angeraten.
  • Nur auf trockenen oder mattfeuchten Untergründen einsetzen.
  • Grobe Kellenschläge in der Oberfläche sind zu vermeiden.
  • Die Regeln der jeweiligen Verarbeitungsrichtlinie sind zu beachten.
  • Bei Gefahr von rückseitiger Feuchteeinwirkung, Hinterfeuchtungsschutz aus quick-mix MHK-S Mineralischer Hohlkehlmörtel schnell, quick-mix MSP Mineralischer Sperrputz oder quick-mix MDS Mineralische Dichtungsschlämme starr aufbringen.
  • Bei der Anwendung und Verarbeitung von Systemprodukten sind die jeweiligen technischen Merkblätter zu beachten.
  • Spritzbar mit Peristaltik- und Schneckenpumpen (z. B. BMP 6 / BMP 7).
  • Die Komponente A (Flüssigkeit) und Komponente B (Pulver) sind je Charge auf einander abgestimmt. Die Verträglichkeit zweier Komponenten aus unterschiedlichen Chargen kann daher nicht gewährleistet werden und ist auszuschließen.
  • Angemischtes, verarbeitungsfähiges Material unterschiedlicher Chargen kann auf einer zusammenhängenden Fläche verarbeitet werden.
  • Zum Verfüllen der Baugrube nur lehmfreies Füllmaterial verwenden, da durch Nachverdichten und Quellen bindiger Böden die Gefahr von unzulässigen Schubkräften auftreten kann. Geröll und Bauschutt nicht zum Hinterfüllen der Baugrube verwenden. Punktförmige Belastung der Abdichtung ist zu vermeiden.